Der Name der Ausstellung deutet auf Ihren Schwerpunkt hin - die tonlose Videoinstallation "Wald".
Neben dieser Arbeit wird der Leipziger Künstler Jan Sledz mehrere Arbeiten dokumentarisch präsentieren und im Gespräch zu Disposition stellen. Im Verlauf der Ausstellung bietet Sledz anderen Videokünstlern oder Filmschaffenden die Möglichkeit ein offenes Programm zu füllen und ihre Werke im Installationsset zu zeigen. Es stehen zwei Beamer zur Verfügung, die eine Über-Eck-Projektion oder Einzelprojektion erlauben.
Jan Sledz zu "Wald":
Die Videoprojektion „Wald“ ist eine Auseinandersetzung
mit der Suche nach künstlerischer Identität.
Der Wald als Metapher schafft einen Resonanz- und
Assoziationsraum für die Unsicherheit beim Finden
eines scharfen Ausdrucks der eigenen künstlerischen
Position.
In der Folge stand der Versuch, diese Schärfe zu
finden, indem ich die Strategie des Verhüllens oder
Verpackens anwende und damit ein Sichtbarmachen
zitiere.
Das von mir gewählte Waldstück besteht zum Teil
aus Nutzwald, der eine strenge Ordnung nach dem
Aufforsten aufweist sowie aus verwildertem Wald,
bei dem diese Ordnung durch natürliche Prozesse
aufgelöst ist. Indizien für die beginnende Verwilderung
sind zum Beispiel umgestürzte und nicht
beräumte Bäume. Einen dieser Bäume im streng
monoton aufgeforsteten Teil des Waldes habe ich mit
farbiger Gewebeplane verhüllt.
Die Perspektive der Querfahrt vermittelt eine distanzierte
und beobachtende Haltung. Im Gegensatz
dazu zeigt die zweite Projektion eine Fahrt in den
Wald und drückt damit das konkrete Betreten des
Waldes wie auch des Assoziationsraumes aus.
Bilder der Ausstellung "WALD":
Vernissage: 25.08.2005, ab 20 Uhr
geöffnet: Do - Sa 20 - 24Uhr,
sowie gern nach Vereinbarung (0163 26 37 333)