Die Ausstellung R A S T verbindet fotografische Arbeiten des VK-Studenten Jakob Börner mit einer Serienarbeit des Berufsfotografen Zabel.
Im Bereich der Portraitfotografie realisierten beide unterschiedliche Projekte.
Während Börner auf seinem Lehrpfad nach eigener Themenwahl Erfahrungen sammelt, bildet die gezeigte Arbeit von Zabel eine Verlängerung seiner Berufspraxis in die künstlerische Fotografie.
Die Rast, eine Ruhephase, Pause. Das zeitlich nicht festgelegte Ablassen von einer Tätigkeit bildet die inhaltliche Verknüpfung der Serienarbeiten.
Zabels Portraitierte geben sich den rastsüchtigen Reflexen ihres Körpers hin. Der Moment des Wimpernschlags zur Regenerierung des Auges beschert den Portraits neue Absichten. Die Präsentation der Millisekundenruhe wirkt in gruppierter Form vermittelnd zwischen den dargestellten, sehr unterschiedlichen Personen.
Die im Moment vor der Speisenwahl an einer Raststättentheke abgelichteten Pausierer Jakob Börners erscheinen uns individueller. Die Frage drängt sich auf: Eint sie mehr als die Situation in der sie sich befinden?
Nach Personen die den Service organisierter Pausenfüllung in Anspruch nehmen, fällt Börners Fokus auf die, die den Service stellen. Reinigung, Reparatur, Verkauf - alles für die Rast.